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finanzen

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Das ist bei jedem von uns anders in den Dimensionen. Bei einem gehen Hunderttausende drauf und beim anderen sammeln sich die Schulden durch das finanziell riskante Leben in der Manie über die Jahre an und sind dann auch nicht mehr zu tilgen und der Gang in die Privatinsolvenz ist oft unvermeidlich.

Die Kontrolle, wie in anderen Phasen der Krankheit ist in den Manie verloren. Die Tagesausgaben verdoppeln sich oder vervielfachen sich. Schranken gibt es keine und von der Sparsamkeit in der stabilen Zeit ist nichts mehr vorhanden. Wohl dem der einen vermögenden Bruder hat, wie Mrs. Jamison in „Meine ruhelose Seele“, der einem hinterher aus der finanziellen Not hilft.
Doch die meisten haben das nicht und die Folge sind Mahnungen, Inkasso-Unternehmen, Pfändungen und schlimmeres.
Genau das trifft dann ein, wenn die Depression wieder vehement an die Tür klopft und wir kaum entscheidungsfähig sind.

Die Privatinsolvenz ist eine Möglichkeit um aus dieser Hölle herauszukommen und dabei helfen oft Schuldnerberatungsstellen der Landratsämter gut weiter oder solche von Caritas und Co. Das wichtigste sofort: wandelt euer Konto in ein Pfändungsschutzkonto/P-Konto um, so bleibt euch wenigstens das Geld für Leben und Miete. Ansonsten heißt es dann wie der Frosch in der Milchkanne, weiter langsam treten, das wird schon wieder langsam zu Butter.