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Was ist es nur diese ausgeglichene Gemütsplattform? Der Zustand zwischen den Höhen und Tiefen. Gibt es sie wirklich? Aber sicher und teilweise jahrelang, aber relativ, da wir den Absturz und das freie Fliegen immer im Empfinden haben und das in der Zeit vor der ersten ernsten Episode auch nie ungetrübt hatten oder wenn, waren wir zu jung.

So ist die Lebenserwartung von Menschen mit einer bipolaren Störung im Vergleich zu seelisch Gesunden um neun bis 20 Jahre im Schnitt verkürzt. Sieben bis elf Jahre gehen Menschen mit schweren Depressionen verloren. Und für Schizophreniepatienten verkürzt sich die Lebenszeit um zehn bis 20 Jahre.

Das ist schon hart und eine kleine Kopfrechenaufgabe. Das durchschnittliche Alter bei Männer liegt bei 80,4 Jahre und die Spitze der Gaußchen Verteilung damit bei 60,4 im Schnitt im schlechtesten Fall und da beginnt es mit über 50 Jahren auch plötzlich eng zu werden. Sicher kann Wahrscheinlichkeit auch anders und positiv interpretiert werden, aber die Geräusche des Sensenmanns kommen näher.
Ressourcen nochmal sortieren, frei machen von Belastungen, leben und lieben und reisen ist die Devise.

Loslassen ist der Stern der Freiheit

Loslassen, das was geschah mit mir
Loslassen die Kraft, die mir nicht gut getan
Loslassen die Traurigkeit in mir, die Krankheit in mir

Festhalten das, was ich lernen kann aus ihr.
Um mein Innerstes zu stärken, meine Hülle nach außen tragen,
das alles was mich zudem macht, was ich bin.

All das was schmerzt und die Trauer loslassen,
den Kopf nicht in den Sand stecken.
Loslassen ist der Stern der Freiheit und ich werd ihn sehen.

© Sandra Bierwirth